Nach der Antwort von Arcor habe ich gerade noch einmal telefonisch nachgefragt, wie weit denn die Umsetzung der Internet-Sperren fortgeschritten ist. Ein Kundenbetreuer mit dem Namen “Küttner” hat mir nach Rücksprache die folgende Auskunft gegeben:
- Die Sperre wird seit dem 17.04.2009 umgesetzt. Das bedeutet, es sind bereits Internet-Seiten gesperrt und Zugriffe werden an einen Stopp-Server weitergeleitet.
- “Normale Internetseiten” sind von der Sperre selbstverständlich nicht betroffen.
- Es werden keine Daten an das BKA weitergegeben
Desweiteren werden die Zugriffe “nicht vollständig protokolliert”. Auf die Nachfrage was das denn bedeuten würde, bekam ich die Anwort dass sie dann wohl “garnicht protokolliert” werden. Ich glaube der wollte mich nur schnell loswerden.
Wer ist außerdem Kunde eines Zensur-Providers und bekommt Auskunft über die Umsetzung der Sperren? Einfach mal telefonisch nachfragen!
| Arcor AG | 01810 80010 (14 ct/min) |
| Kielnet | 0800 2214343 (kostenlos) |
| Alice / Hansenet | 0800 411 0 411 (kostenlos) |
| Vodafone | 0800 172 12 12 (kostenlos) |
| Telekom | 0800 33 01 000 (kostenlos) |
| O2 | 01805 62 43 57 (14 ct/min) |
| Kabel Deutschland | 01805 23 33 25 (14 ct/min) |


Ich habe gerade bei Vodafone angerufen und mal gefragt, ob auch meine Handy-Internet-Flatrate von dem Stoppschild-Virus betroffen sei. Die freundliche kompetente Dame teilte mir nach 15 min Wartezeit mit, dass Vodafone NATÜRLICH daran teilnehmen würde. Vodafone war schon immer ganz vorne mit dabei und gehört auch diesmal zu den ersten Providern die diese tolle Regelung in der Praxis verwenden. Wenn man eine Kinderpornografische Seite aufrufen würde, käme ein Stoppschild. Dort könnte man auf “weiter” klicken und käme auf eine pornografische Seite. Dann würden aber die Daten an die Polizei mit Namen weitergegeben.